Dr. Med. Joachim Bandlow

Therapieverfahren

Orthomolekulare Therapie

Unter diesem Begriff versteht man die Erhaltung und Förderung der eigenen Gesundheit durch Zufuhr von Substanzen, die unserem Körper bekannt sind (keine Fremdstoffe), die er aber selbst nicht herstellen kann (essentielle Stoffe). Dazu zählen insbesondere Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Amino- und Fettsäuren. Um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden, muß der Körper mit einer ausreichenden Menge an lebensnotwendigen Nährstoffen versorgt werden. Dabei müssen diese Stoffe in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander stehen. So erklärt sich der Begriff orthomolekular (griech.: ortho=richtig, molekular=das Molekül betreffend). Die orthomolekulare Therapie beschäftigt sich also mit dem Biochemiehaushalt des Menschen. Ein Mangel oder Überschuß an bestimmten Nährstoffen soll vermieden werden. Eigentlich sollten alle orthomolekularen Stoffe in unserer Nahrung in ausreichender Menge enthalten sein. Überdüngte, ausgelaugte Böden, "chemisch verfeinerte" Nahrung, Bestrahlung derselben und ähnliche Tatsachen mehr, müssen für die Qualität nicht unbedingt nur förderlich sein. Es kann im Einzelfall Sinn machen, bestimmte Substanzen zusätzlich zur Nahrung zuzuführen, im Erkrankungsfalle kann der Bedarf an orthomolekularen Stoffen zudem erhöht sein. Bei vielen Erkrankungen ist es deshalb sehr sinnvoll unterstützend orthomolekular zu behandeln. Ich denke beispielsweise an bösartige Erkrankungen, bei denen man etwa mit Vitamin C, Zink und Selen begleitend therapieren sollte.


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